| Segelfliegen |
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Wie weit kann man mit einem Segelflugzeug fliegen? Der Streckenrekord liegt bei 3000 km. Doch dazu sind neben einem leistungsfähigen Flugzeug und besten Wetterbedingungen auch jahrelange Erfahrungen und sehr viel Geschick notwendig. Ein durchschnittliches Vereinsflugzeug in Glasfaser-Kunstoff-Bauweise kann bei ruhigem Wetter aus 1000 m Höhe ca. 35-40 km weit gleiten. Bei einer Thermik dauer von 8 Stunden, wie sie im Frühjahr und Sommer sehr häufig anzutreffen ist, können damit Flüge bis zu 500 km und mehr geflogen werden. Und dies nur durch Ausnutzen von Aufwinden, die durch die Kraft der Sonne erzeugt werden.
Ist Segelfliegen gefährlich? Einen Motor, der ausfallen könnte, gibt es nicht und die Festigkeit eines Segelflugzeuges ist wesentlich höher als die einer moderenen Verkehrsmaschine. Jedes Flugzeug wird einmal im Jahr durch einen amtlichen Prüfer eines Luftfahrttechnischen Betriebes kontrolliert (eine Art TÜV). Darüber hinaus werden vor Beginn des Flugbetriebes alle entscheidenden Flugzeugteile wie Flächen, Ruder und Anschlußteile auf Beschädigungen und Abweichungen vom Normalzustand vom Piloten gecheckt. Dennoch: Ein Restrisiko durch menschliches Versagen oder gar Selbstüberschätzung läßt sich auch beim Segelfliegen nicht völlig ausschließen. Ein verantwortliches Handeln, Respekt und Disziplin - nicht Angst vor dem Fliegen - sind daher Voraussetzung.
Keinesfalls! Skifahren, Motorradfahren, Tennis oder andere Hobbys können wesentlich teurer sein. Die Flugzeuge werden, entsprechend den fliegerischen Fähigkeiten der Piloten, vom Verein zur Verfügung gestellt. Für Jugendliche, Wehrpflichtige und Studenten gibt es Sondertarife und die Ausbildung durch die fünf vereinseigenen Fluglehrer ist kostenlos. |